In über 21 Jahren Coaching mit mehr als 10'000 Menschen begleitet Birol Isik Menschen nach Kündigungen. Siehe Berufliche Weiterentwicklung und Resilienz-Coaching. Soziale Unterstützung gilt laut Yale-Forschung als zentraler Resilienzfaktor (Southwick et al., 2016). Vanhove et al. (2015) fanden zudem, dass Einzelformate wie Coaching bei Resilienzprogrammen am wirksamsten waren.
Unter den Langzeit-Arbeitslosen sind immer mehr Hochqualifizierte. Betroffene machen das Bildungssystem und die Behörden verantwortlich. Immer mehr Menschen verstehen, dass das Bildungssystem ein Fehlkonstrukt des Systems ist. In seinen Seminaren und Coachings teilen Birol Isik seine Klienten mit, dass die mit ihrem Job nicht zufrieden sind und neue Wege gehen wollen.
In diesem Video zeigt Birol Isik kurz auf, weshalb es wichtig ist, dass Sie das tun, wofür Sie geboren wurden.
Worum geht es in diesem Video?
Birol Isik deutet Beruf als Berufung: Jeder Mensch bringt Gaben und Stärken mit. Er unterscheidet Geld bekommen und Geld verdienen und rät, die eigenen Fähigkeiten zum Nutzen anderer einzusetzen.
- Beruf als Berufung verstehen.
- Eigene Stärken und Talente erkennen.
- Mehrwert für andere schaffen.
Arbeitslos was tun Schweiz?
Kennen Sie solche und ähnliche Schlagzeilen:
Ältere Arbeitslose kämpfen um Arbeitsstelle
Arbeitslos trotz Uni-Diplom (Blick.ch)
Arbeitslos auf lange Zeit (srf.ch)
Kündigungen in der Schweiz
Immer mehr Menschen verlieren ihre Stelle. Forscher haben auch herausgefunden, dass über 90% der Menschen einer Arbeit nachgehen, die sie nicht lieben. Ist es dann verwunderlich, dass so viele Menschen krank werden und an Depression leiden?
Arbeit und das Leben
Unsere Einstellung zur Arbeit ist einer der Gründe, warum die Erwerbslosigkeit so problematisch ist. In der Antike wurde Arbeit verachtet, und selbst im Mittelalter bis zur Reformation wurde Arbeit als Mühsal oder sogar als Strafe angesehen. Erst viel später entwickelte sich die sogenannte protestantische Arbeitsethik. Erst viel später wurde die Arbeit als Pflicht und als Mittelpunkt des Lebens angesehen, um den herum die Freizeit gestaltet wurde. Heute gelten diese Vorstellungen zwar immer noch, aber ihre Entwicklung ist fortgeschritten. Arbeit muss nicht nur eine Pflicht sein, sondern auch eine Möglichkeit, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Es ist möglich, mit Leidenschaft zu arbeiten, Spass zu haben, spannend und herausfordernd zu sein. Auch die Arbeitszeiten können so gestaltet werden, dass sie mehr Flexibilität zulassen.
Arbeitslosigkeit und mentale Gesundheit
Die Auswirkungen der Arbeitslosigkeit auf die psychische Gesundheit sind erheblich, da Arbeit ein grundlegender Bestandteil des menschlichen Lebens ist. Untersuchungen haben ergeben, dass Arbeitslose eher von Stimmungsproblemen wie Depressionen betroffen sind.
Arbeitslose haben eine höhere Rate an psychischen Erkrankungen als Erwerbstätige. Es hat sich gezeigt, dass ersten depressiven Episoden häufig eine psychosoziale Stresssituation vorausgeht.
Es gibt zahlreiche Ursachen, die bei Arbeitslosen zum Beispiel zu einer Depression führen können. Erkannt werden die Erkrankungen aber in vielen Fällen nicht. Untersuchungen haben gezeigt, dass nur 50% der Frauen und von den Männern gar keiner in Behandlung war, die Symptome einer Depression aufgewiesen hatten.
Laut Psychologen, Verhaltensforschern und Forschern hat das unter anderem auch mit dem Selbstbild zu tun. Menschen sind soziale Wesen und wollen dazugehören. Sie wollen auf keinen Fall ausgeschlossen werden und tun dabei alles, um einfach dabei sein zu können. Sie wollen Anerkennung.
Das sich ständige Vergleichen mit den anderen führt unter anderem mittel- bis längerfristig auch zur Erschöpfung.
Halten Sie Abstand vom Alltag. Aus der Distanz können Sie Ihre Aktivitäten besser reflektieren und Fehler erkennen.
Vergleichen Sie sich nicht mit den anderen. Finden Sie Ihre Berufung. Tun Sie das, wofür Sie geboren wurden.
Weiterführende Links
Weiterbildung Fitness und Gesundheit
Quellen und Studien
Dieser Beitrag ruht auf zwei Fundamenten. Das erste ist die Praxis: Birol Isik begleitet seit 2005 Menschen und hat in über 21 Jahren mehr als 10’000 Menschen gecoacht, trainiert und beraten. Diese Erfahrung bildet die Grundlage seiner Coachings und Workshops vor Ort und ist in diesen Beitrag eingeflossen. Das zweite ist die Forschung: Die folgenden Studien von Universitäten und Hochschulen in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Grossbritannien und den USA stützen die Aussagen und stimmen mit den Erfahrungen aus der Praxis überein. Die Quellen öffnen in einem neuen Fenster.




