Wir alle kennen Momente von Schmerz, Trauer, Wut und Zweifel, besonders nach Konflikten, Verlust, Trennung oder Ablehnung. In über 21 Jahren Coaching mit mehr als 10'000 Menschen erlebt Birol Isik: Was nicht verarbeitet wird, begleitet uns weiter und kostet Energie. Dieser Beitrag zeigt, wie Loslassen gelingt.
Was Loslassen bedeutet
Loslassen heisst nicht verdrängen und nicht vergessen. Es heisst, die Hände freizumachen von Vorwürfen, Schuldzuweisungen und alten Verletzungen, damit Neues Platz hat. Werden Emotionen nicht verarbeitet, können sie sich in wiederkehrenden Konflikten, Antriebslosigkeit, Gereiztheit oder Anspannung zeigen. Die Ursachen sind vielfältig, bei anhaltenden Beschwerden klären Sie diese bitte ärztlich ab.
Vergebung: Der Schlüssel liegt bei Ihnen
Vergebung rechtfertigt weder eine Tat noch verlangt sie eine Begegnung mit der Person. Sie findet in Ihnen statt. Solange Sie an Schuld festhalten, binden Sie Aufmerksamkeit an die Vergangenheit.
Die Forschung stützt strukturierte Vergebungsarbeit: Mark Rye und Kollegen der University of Dayton, der Bowling Green State University und der University of Cincinnati verglichen bei 192 geschiedenen Personen zwei achtstündige Gruppenprogramme mit einer Kontrollgruppe. Beide Programme steigerten Vergebung und das Verständnis davon deutlich stärker als keine Intervention (Rye et al., 2005).
Fünf Schritte zum Loslassen
- Benennen: Schreiben Sie auf, was Sie belastet und wen es betrifft.
- Fühlen: Erlauben Sie sich Trauer oder Wut, ohne darin zu bleiben.
- Perspektive wechseln: Fragen Sie, was die andere Person bewegt hat, ohne ihr Handeln gutzuheissen.
- Entscheiden: Vergeben Sie bewusst, auch sich selbst.
- Ritual: Ein Brief, den Sie nicht abschicken, oder ein Spaziergang kann den Abschluss markieren.
Begleitend helfen Achtsamkeit und ein klarer Blick auf Angst als Antrieb.
Wie Birol Isik Sie begleitet
In Coachings vor Ort arbeitet Birol Isik mit Ihnen an Verarbeitung, Klarheit und Neuausrichtung. Passende Angebote: Resilienz-Coaching, Mindset-Coaching und Mentale Stärke. Im Standortgespräch klären Sie unverbindlich Ihr Anliegen. Bei Traumata oder Missbrauch gehört zuerst fachliche Therapie dazu.
Fazit
Loslassen ist ein Prozess, kein Entschluss an einem Tag. Wer vergibt, gewinnt Energie zurück und Raum für Neues.
Quellen und Studien
Dieser Beitrag ruht auf zwei Fundamenten. Das erste ist die Praxis: Birol Isik begleitet seit 2005 Menschen und hat in über 21 Jahren mehr als 10’000 Menschen gecoacht, trainiert und beraten. Diese Erfahrung bildet die Grundlage seiner Coachings und Workshops vor Ort und ist in diesen Beitrag eingeflossen. Das zweite ist die Forschung: Die folgenden Studien von Universitäten und Hochschulen in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Grossbritannien und den USA stützen die Aussagen und stimmen mit den Erfahrungen aus der Praxis überein. Die Quellen öffnen in einem neuen Fenster.




