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So schützen Sie Ihre mentale Gesundheit: Sechs Regeln für einen klaren Kopf

Mentale Gesundheit schützen Sie mit sechs Regeln: Medienkonsum bewusst begrenzen, auf Gesundheit achten, täglich in die Natur gehen, andere Meinungen respektvoll prüfen, Gedanken beobachten und auf das eigene Gefühl hören. Studien zeigen, dass exzessiver Medienkonsum mit mehr Angst zusammenhängt und Naturaufenthalte Grübeln verringern.

Birol Isik Birol IsikAktualisiert am 25.10.2026 · 3 Min. Lesezeit
Seit 2005Erfahrung als Coach und Mentor
DACHSchweiz, Deutschland, Österreich
1:1Persönliche Begleitung
Online & vor OrtFlexible Formate

Wir leben in einer hektischen und turbulenten Welt. Umso wichtiger ist es, sich auf das Innenleben und das Wesentliche zu konzentrieren. Birol Isik hat dafür sechs einfache Regeln formuliert, die er in über 21 Jahren Coaching mit mehr als 10'000 Menschen erprobt hat. Dieser Beitrag erklärt die Regeln und zeigt, was die Forschung dazu sagt.

So schützen wir uns: Informationen bewusst auswählenVideo · ca. 12 Min.
Worum geht es in diesem Video?

Birol Isik spricht über den Umgang mit der Informationsflut. Er zeigt, wie Wahrnehmung Überzeugungen und Glaubenssätze formt, und rät, Quellen kritisch zu prüfen und die eigene Aufmerksamkeit bewusst zu lenken.

  • Augen und Ohren sind die wichtigsten Kanäle, über die Informationen ins Denken gelangen.
  • Informationen formen Glaubensmuster und damit Entscheidungen.
  • Eigene Prüfung ersetzt blindes Übernehmen.

Regel 1: Medienkonsum bewusst begrenzen

Nachrichten leben von Aufmerksamkeit, und Bedrohliches bindet sie am stärksten. Wer den ganzen Tag Meldungen konsumiert, hält sein Nervensystem im Alarmzustand. Eine Online-Umfrage mit 23'756 Teilnehmenden in Russland, durchgeführt von Forschenden der University of Hertfordshire, des Imperial College London und der Universität Leipzig, fand, dass ein höherer Medienkonsum zu einem Thema mit höherer Angst im Moment zusammenhing. Die Angstwerte lagen über den veröffentlichten Normwerten (Nekliudov et al., 2020). Die Studie zeigt einen Zusammenhang, keine Ursache, passt aber zur Alltagserfahrung vieler Menschen.

Birol Isik empfiehlt

Informieren Sie sich gezielt aus verlässlichen Quellen, zu festen Zeiten, und meiden Sie Dauerberieselung. Mehr dazu im Video So schützen wir uns: Informationen bewusst auswählen.

Regel 2: Auf die Gesundheit achten

Schlaf, Ernährung und Bewegung sind das Fundament der mentalen Stabilität. Eine kontrollierte Studie von Kirk Erickson und Kollegen der University of Pittsburgh und der University of Illinois zeigte, dass aerobes Training bei älteren Erwachsenen den Hippocampus, eine Hirnregion für das Gedächtnis, vergrösserte und das Gedächtnis verbesserte (Erickson et al., 2011). Bewegung wirkt also nicht nur auf den Körper.

Regel 3: Täglich Erholung in der Natur

Birol Isik empfiehlt täglich 30 bis 45 Minuten in der Natur. Eine Studie der Stanford University bestätigt die Richtung: Ein 90-minütiger Spaziergang in der Natur verringerte das Grübeln und die Aktivität in einer damit verbundenen Hirnregion, ein Spaziergang in der Stadt dagegen nicht (Bratman et al., 2015). Planen Sie Naturzeit wie einen Termin.

Regel 4: Andere Meinungen prüfen, respektvoll bleiben

Prüfen Sie auch Positionen, die Ihnen nicht vertraut sind. Das schärft das eigene Urteil. Dabei gilt: gewaltfrei kommunizieren und respektvoll begegnen. Jeder Mensch hat eine eigene Geschichte und Gründe für sein Handeln. Wer versucht zu verstehen, statt zu verurteilen, bleibt selbst ruhiger.

Regel 5: Auf die Gedanken achten

Gedanken prägen Gefühle und Handlungen. Beobachten Sie, worüber Sie am Tag nachdenken, und fragen Sie: Hilft Ihnen das? Eine Anleitung dazu bietet der Beitrag Achtsamkeit.

Regel 6: Auf das eigene Gefühl hören

Birol Isik nennt es «auf das Herz hören». Gemeint ist die innere Stimme, die oft leise ist und erst in der Ruhe hörbar wird. Planen Sie Zeiten ohne Reize ein, damit Sie diese Stimme wahrnehmen. Das Lexikon erklärt dazu den Begriff innerer Frieden.

Ein einfacher Wochenplan

  • Täglich: 30 Minuten Bewegung, möglichst draussen, und eine feste Zeit für Nachrichten
  • Dreimal pro Woche: ein Spaziergang von mindestens 45 Minuten in der Natur
  • Einmal pro Woche: ein Gespräch mit einem Menschen, der eine andere Sicht hat
  • Abends: drei Sätze Reflexion über Gedanken und Gefühle des Tages

Wie Birol Isik Sie begleitet

In Coachings und Workshops vor Ort vertieft Birol Isik diese Regeln und verbindet sie mit Ihrer Situation. Passende Angebote: Mentale Gesundheit stärken, Resilienz-Coaching und Mentale Stärke. Im Standortgespräch klären Sie unverbindlich, wo Sie stehen. Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder eine Fachperson.

Fazit

Mentale Gesundheit schützt man nicht mit einer einzigen Massnahme, sondern mit vielen kleinen Gewohnheiten: bewusst informieren, bewegen, in die Natur gehen, respektvoll bleiben und auf Gedanken und Gefühl achten. Beginnen Sie mit einer Regel diese Woche.

Quellen und Studien

Dieser Beitrag ruht auf zwei Fundamenten. Das erste ist die Praxis: Birol Isik begleitet seit 2005 Menschen und hat in über 21 Jahren mehr als 10’000 Menschen gecoacht, trainiert und beraten. Diese Erfahrung bildet die Grundlage seiner Coachings und Workshops vor Ort und ist in diesen Beitrag eingeflossen. Das zweite ist die Forschung: Die folgenden Studien von Universitäten und Hochschulen in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Grossbritannien und den USA stützen die Aussagen und stimmen mit den Erfahrungen aus der Praxis überein. Die Quellen öffnen in einem neuen Fenster.

Nekliudov, Blyuss, Cheung und Kollegen (2020)
Excessive Media Consumption About COVID-19 is Associated With Increased State Anxiety University of Hertfordshire, Imperial College London und Universität Leipzig. Journal of Medical Internet Research. Online-Umfrage mit 23'756 Teilnehmenden: Höherer Medienkonsum hing mit höherer momentaner Angst zusammen. Zusammenhang, kein Ursachenbeweis. Zur Studie
Erickson, Voss, Prakash und Kollegen (2011)
Exercise training increases size of hippocampus and improves memory University of Pittsburgh und University of Illinois Urbana-Champaign. Proceedings of the National Academy of Sciences. Aerobes Training vergrösserte bei älteren Erwachsenen den Hippocampus und verbesserte das Gedächtnis. Zur Studie
Bratman, Hamilton, Hahn und Kollegen (2015)
Nature experience reduces rumination and subgenual prefrontal cortex activation Stanford University. Proceedings of the National Academy of Sciences. Ein 90-minütiger Naturspaziergang verringerte Grübeln und die Aktivität in einer damit verbundenen Hirnregion, ein Stadtspaziergang nicht. Zur Studie
Angebot

Passende Angebote.

Wenn Sie das Thema persönlich vertiefen möchten, begleitet Birol Isik Sie auf diesen Wegen.

Persönlich

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  • Einzelcoaching mit Birol Isik
  • Vor Ort und online
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Häufige Fragen.

Die wichtigsten Antworten zu diesem Thema, kurz und verständlich.

Wie schütze ich meine mentale Gesundheit im Alltag?
Mit sechs Regeln: Medien bewusst begrenzen, auf Gesundheit achten, täglich in die Natur gehen, andere Meinungen respektvoll prüfen, Gedanken beobachten und auf das eigene Gefühl hören.
Wie viel Nachrichtenkonsum ist gesund?
Das ist individuell. Hilfreich sind feste Zeiten, verlässliche Quellen und Pausen. Eine Studie mit 23'756 Teilnehmenden verband exzessiven Medienkonsum mit mehr Angst (Nekliudov et al., 2020).
Warum macht Dauernachrichtenkonsum Angst?
Bedrohliche Meldungen binden Aufmerksamkeit und halten das Nervensystem im Alarmzustand.
Wie hilft Bewegung der mentalen Gesundheit?
Eine Studie der Universitäten Pittsburgh und Illinois zeigte, dass aerobes Training den Hippocampus vergrösserte und das Gedächtnis verbesserte (Erickson et al., 2011).
Wie viel Zeit in der Natur ist sinnvoll?
Birol Isik empfiehlt täglich 30 bis 45 Minuten. Eine Stanford-Studie fand schon bei einem 90-minütigen Spaziergang weniger Grübeln (Bratman et al., 2015).
Wirkt jeder Spaziergang gleich?
In der Stanford-Studie senkte nur der Naturspaziergang das Grübeln, nicht der Stadtspaziergang.
Warum andere Meinungen prüfen?
Das schärft das eigene Urteil und verhindert Echokammern. Wichtig bleibt ein respektvoller Umgang.
Wie bleibe ich respektvoll bei Meinungsunterschieden?
Zuhören, nachfragen, nicht verurteilen. Jeder Mensch hat eine eigene Geschichte und Gründe für sein Handeln.
Was bedeutet auf das Herz hören?
Gemeint ist, die leise innere Stimme wahrzunehmen. Das gelingt in der Ruhe, ohne ständige Reize.
Wie beobachte ich meine Gedanken?
Halten Sie abends drei Sätze zu den wichtigsten Gedanken des Tages fest und fragen Sie, ob sie Ihnen helfen.
Was ist ein sinnvoller Wochenplan?
Täglich Bewegung und feste Nachrichtenzeit, dreimal Naturzeit, einmal pro Woche ein Perspektivwechsel-Gespräch, abends kurze Reflexion.
Welche Quellen sind verlässlich?
Solche mit transparenter Herkunft, nachvollziehbaren Belegen und Korrekturen bei Fehlern, zum Beispiel Hochschulen und etablierte Redaktionen.
Hilft Achtsamkeit bei mentaler Gesundheit?
Sie schult Aufmerksamkeit und Abstand zu Gedanken. Mehr dazu im Beitrag Achtsamkeit.
Wann sollte ich Hilfe suchen?
Bei anhaltender Niedergeschlagenheit, Angst, Schlafstörungen oder wenn der Alltag leidet, sollten Sie ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe suchen.
Ersetzt Coaching eine Therapie?
Nein. Coaching begleitet bei Alltagsthemen und Veränderung, Therapie behandelt Erkrankungen.
Wie baue ich Gewohnheiten auf?
Beginnen Sie mit einer Regel, koppeln Sie sie an einen festen Zeitpunkt und steigern Sie langsam.
Was kann ich bei Grübeln tun?
Bewegung in der Natur, Aufschreiben der Sorgen und feste Sorgenzeiten helfen. Eine Studie der Stanford University stützt den Naturaufenthalt (Bratman et al., 2015).
Welche Rolle spielt das Umfeld?
Menschen prägen Stimmung und Denken. Suchen Sie Kontakte, die Ihnen guttun.
Wie läuft ein Standortgespräch ab?
Sie schildern Situation und Ziel, Birol Isik ordnet ein und zeigt Wege auf. Das Gespräch ist unverbindlich.
Wer ist Birol Isik?
Coach und Mentor, der seit 2005 mehr als 10'000 Menschen begleitet, trainiert und beraten hat.
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