Resilienz
Nach Rückschlägen stärker aufstehenMentale Widerstandskraft aufbauen, damit Druck und Krisen Sie nicht aus der Bahn werfen.
Mehr zu ResilienzIdentität, Vision, Etappenziele, Reflexion und Disziplin: Birol Isik erklärt, wie Sie sich selbst führen und mental gesund bleiben.
Digitalisierung eröffnet Chancen, darf Sie aber nicht vereinnahmen. Selbstführung bedeutet, die Identität zu klären, eine Vision zu entwickeln, Etappen-, Monats-, Wochen- und Tagesziele zu setzen und abends zu reflektieren. So entsteht ein stabiles Fundament für die mentale Gesundheit.
Technologie soll unterstützen, nicht kontrollieren.
Identität: Wer bin ich, wer will ich sein?
Vision, Etappenziele, Tagesziele.
Abendliche Reflexion, morgendliche Zentrierung.
Nicht kopieren, sondern eigene Gaben erkennen.
Der folgende Text ist der gesprochene Wortlaut von Birol Isik, nach Kapiteln gegliedert. Die Zeitmarken springen zur Stelle im Video.
0:00 Ladies and Gentlemen, einen wunderschönen guten Tag. Ich hoffe, ihr seid wohl auf und ja, schon wieder im Leben. In diesem Video geht es um die mentale Gesundheit. Und warum ist das so wichtig, dass wir das pflegen? Weil alles eigentlich auf der mentalen Ebene entsteht. Und wenn du eine, ja, wenn dein Spirit, ja, wenn deine mentale Landkarte sauber gezeichnet ist und du Klarheit hast, bist du natürlich auch im Leben fit und energetisch und du kannst auch deine Ziele verwirklichen. Du kannst andere dabei unterstützen zu wachsen. Du kannst andere inspirieren, du kannst andere motivieren. Du kannst andere ja dabei unterstützen, etwas auch aus sich und aus ihrem Leben zu machen.
0:38 Deswegen rede ich jetzt in diesem Video über meine Erfahrungen aus über 20 Jahren Coaching. kennt diese Beobachtungen, die ich gemacht habe, aber auch über die Digitalisierung, Globalisierung. Ähm was gut daran ist, was aber auch gefährlich ist, wenn wir das eben nicht ganz verstehen. Also zunächst einmal finde ich das toll, ähm, dass du dieses Video anschaust, einfach mal liken und auch mit jemanden teilen, der das ähm auch ansehen könnte oder der sich für dieses Thema interessiert. Ja, legen wir gleich los. Und zwar geht es darum, also Digitalisierung und Globalisierung hat ja auch sehr viele ähm sehr viele tolle Sachen vorgebracht. Ja, das heißt, wir können z.B. durch die Digitalisierung uns global mit den mit der Welt da draußen vernetzen. Wir können interagieren, wir können uns orientieren, wir können informieren, wir können einfach konsumieren, wir können etwas kreen und weitergeben. Ist unglaublich, was Digitalisierung, Globalisierung hier was dadurch entstanden ist. Also, die, wenn wir so ein bisschen sehen, was Social Media Channels ähm oder diese Technologie mit dem Handy z.B. Für was da in den letzten 12, 13 Jahren geschehen ist, ist eigentlich eine coole Sache. Das Problem ist, dieses Ding darf dich nicht missbrauchen. Ja, du darfst das nicht zulassen, dass diese Technologie dich missbraucht oder dich braucht und deine Aufmerksamkeit so ähm wegzerrt, dass du nicht mehr im realen Leben bist, sondern einfach in der digitalen Welt gefangen bist. Ja, das ist wichtig. Das heißt, hier geht es auch um Selbstführung. Du musst lernen, dich selbst zu führen, zu justieren, dich zu zentrieren und immer wieder zu fragen, okay, bin ich in der Mitte oder bin ich schon bereits schief?
2:19 Okay, du bist ja nicht schief. Okay, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass du dich dass du in regelmäßigen Zeitabständen dich immer fragst, hey, bin ich bereits schon mit in diesem äh digitalen in dieser digitalen Welt vernetzt und dringend eingebettet oder habe ich das unter Kontrolle und das, wenn du das natürlich machst, also diese Selbstführungsmechanismen auch immer wieder laufend prüfst, ob du da eben in diesem in dieser Dynamik verloren bist oder ob du da noch die Kontrolle hast. Das heißt, wir müssen uns selbst führen können. Das ist eine wichtige Fähigkeit. Damit du dich selbst führen kannst, ist wichtig, dass du ähm dass du dich mit der Identitätsfrage beschäftigst. Also, das Wichtigste ist eigentlich dich sich zu fragen, wer bin ich, wer will ich sein? Wohin geht meine Reise? Was kann ich wieso wie kann ich das, was ich könnte, ähm hervorbringen, ja, und mit anderen teilen, das heißt etwas zu kreieren. Das heißt, Gott hat dir Hände gegeben. Ja, und mit diesen Händen kannst du etwas kreieren und anderen Menschen dienen. Du kannst etwas geben. Ja, daran kommt ja das Wort Gabe.
3:29 Ja, die Gabe, das heißt, du hast etwas in dir, womit du anderen Menschen dienen kannst, etwas geben kannst und auch dann verdienen kannst. Das heißt, Identitätsfrage stellen, nicht einfach morgen früh aufstehen, einfach mal blind in die Welt hinaus eintauchen und sich da von diesem Strom mitreißen, sondern sich zu fragen, hey, wer bin ich? Wer will ich sein? Wer könnte ich sein und was müsste ich dafür tun? Und hier ist eben wichtig dich, wenn du sagst, wer will ich sein? Ist auch ein ein wichtiger Punkt. Es gibt einen Wunsch vielleicht, der sagt, ich will das haben, ich will so sein, aber deine Interessen, deine Fähigkeiten, deine Gaben sind ganz irgendwo anders verankert. Ja, das heißt, du bist ja innerlich vielleicht hast du jemanden in deiner Kindheit gesehen oder in deinem Umfeld gesehen und möchtest so sein wie er, aber deine Fähigkeiten, deine Gaben, deine Stärken, deine Interessen liegen nicht da. Das bedeutet für dich, dass wenn du versuchst jemand zu sein, der das erreicht hat, z.B. und du gehst genau diesen Weg und versuchst so zu sein wie der andere, dann wird es schwierig, weil du er ist vielleicht darin auch talentiert und vielleicht ist er fleißig, vielleicht hat er diese emotionale Intelligenz schon recht ausgetrainiert. Ja. Und wenn du versuchst da hineinzugehen, weil du dir das innerlich wünscht und sagt, ich möchte aber so sein, ja, weil du eben jemanden ansiehst, ein Vorbild hast und sagst, ich will so sein wie er, aber deine Fähigkeiten, deine Talente nicht da sind, dann würde ich da auch sehr vorsichtig sein. Das heißt, du musst deine Stärken, deine Fähigkeiten, deine Gaben, deine Interessen kennen und dann natürlich diese Schn diese Schnittstellen Schn die diese Schnittstellen entsprechend bilden und ein Programm starten. Ja, das heißt, du definierst dann deine eine nicht definieren, du entwickelst dann eine Vision, ja, sagst, okay, das kann ich, dafür bin ich gemacht und damit ich meine Gaben hervorbringen kann und mit anderen teilen kann, müsste ich das und das und das und das tun.
5:38 Hierfür gebe ich mir 5, 6, 7 Jahre Zeit und dann entwickelst du eben eine Vision, ja, und dann machst du Reengineering. Das heißt, du gehst zurück und sagst, okay, in den nächsten 12 Monaten werde ich das tun, in den nächsten 24 Monaten werde ich das haben, in den nächsten 36 Monaten werde ich dort sein. Ja, und das ist eben eine Vision, aber das geht nicht, wenn du deine Identität nicht kennst. Das das da wirst du scheitern. Du wirst eine Kopie sein. Du wirst Dinge kopieren und versuchen so zu sein wie die anderen. Dann wirst du dich ständig mit dem anderen vergleichen. Du wirst an deinem Selbstwertgefühl nagen. Das ist nicht gesund. Ja, das heißt auch hier zährt das natürlich an deine an deiner mentalen Ressource, wenn du versuchst jemand zu sein, der du nicht sein wirst und nicht sein kannst, weil er eben für das gemacht ist und du nicht, aber du für etwas anders gemacht bist. Ja, das sehr wichtig. So und dann gehst du eben diesen Weg. Das heißt, du hast deine Vision definiert, Identität, deine Vision und dann machst du diese Etappenziele, das heißt, machst Monatsziele und dann machst du Wochenziele und Tagesziele und bevor du ins Bett gehst, reflektierst du deine Tagesziele, deine Handlungen. Ja, das okay, was habe ich heute gut gemacht? Was habe ich weniger gut gemacht? Wieso habe ich das gemacht?
6:49 Wieso habe ich versagt? Wieso habe ich das? Wieso habe ich das? Wie hat sich das angefühlt? Ja, und diese Reflexionsphase ist sehr wichtig, um eben diese kleine Fehler Mikro Prozesse zu optimieren und diese Fehler zu eliminieren, weil wenn du diese Fälle mit in den nächsten Tag hineinnst, dann wird schleichen sich da Gewohnheiten oder entwickelst du Gewohnheiten, die vielleicht eben nicht so ganz ja gut sind für deine persönliche Entwicklung. Ja, das heißt, diese Etappenziele musst du natürlich laufend reflektieren, schauen, okay, wie bin ich eigentlich dahingekommen, was ist gut gewesen, was ist schlecht gewesen, was hat funktioniert, wieso hat es funktioniert? Also eins ein Engineering Program, ja, das musst du mit dir selbst praktizieren. Wenn du es nicht tust, dann wird das keiner für dich tun. Auch das ist ein ein Challenge für viele, weil viele einfach auch durch die Digitalisierung, Globalisierung, also nicht durch die Globalisierung und Digitalisierung, sondern durch die Unfähigkeit sich selbst zu führen. Ähm Gewohnheiten entwickelt ähm die eben kontraproduktiv sind. Das heißt, sie können sich nicht mehr auf gewisse Dinge konzentrieren, nicht ein Buch lesen, sie können nicht mehr sich wirklich auch auf ein Gespräch einlassen und einfach mal das Handy weglegen und mal wirklich hinhören. Hey, wo bin ich? Was erzählt mir mein Gesprächspartner? Wie könnte ich ihr oder ihm helfen? Was müsste er oder sie von mir hören? Was müsste er oder sie von mir haben, damit er oder sie imwchst, also auch diese Elemente für die Beziehung, um die Beziehung zu deiner ähm zu deinem Partner oder sein deine Partnerin zu stärken ist eben auch relevant. Und das ist auch etwas, was ich beobachte, das einfach äh Menschen sich irgendwo treffen, ja, da kommen ähm Menschen zusammen und jeder ist irgendwo in seinem Handy. Ja, und das ist auch nicht gesund. Ja, und diese Fähigkeit musst du eben erlernen. Also das heißt, Selbstführung ist ein unglaublich wichtige Part in deinem Leben. Wenn du dich selbst führen kannst, kannst du dann auch andere führen. Und eine wichtige Fähigkeit, um Selbstführung äh praktizieren zu können oder zu zu entwickeln, das heißt, du musst ehrlich sein mit dir selbst. Ja, wenn du gewisse Dinge nicht kannst, musst du eben dich hinsetzen und sagen, warum kann ich das nicht und bis wann werde ich das erledigen? Bis wann werde ich das können? Ja, das heißt auch sich zu disziplinieren, ja? Sich zu überwinden.
9:13 Wenn du dir etwas vornimmst, dann musst du es tun. Wenn du das nicht tust, dann wird das keiner tun. Und niemand ist für dein Leben verantwortlich. So, das ist wichtig. Also diese diese feinen Elemente, diese diese kleinen, aber wichtigen Elemente bilden eben das Fundament für deine mentale Gesundheit. So fassen wir das Ganze zusammen. Wenn es um mentale Gesundheit geht, das heißt, wenn du deine mentale Gesundheit stärken möchtest, ist es wichtig, dass du deine Identität definierst, dann definierst du eine Vision. Das entwickelst du eine Vision. Das heißt, du fragst dich, was kann ich mit meinen Gaben, stärken, Interessen, Fähigkeiten und wie könnte ich damit eben Menschen dienen und dann auch etwas verdienen. By the way, du musst dich nicht selbständig machen. Ja, wenn du jetzt innerlich verspürst, ich ich kann das gar nicht dir mich selbstständig machen, dann musst du dich nicht selbständig machen.
10:00 Du kannst dich irgendwo anstellen lassen, ja, du kannst dich irgendwo bewerben und sagst: "Hey, die haben die ähnlichen Werte und ich kann mir vorstellen, dass ich dort mich krass einbringen kann, weil ich darin extrem stark bin." Dann schreibst deine Bewerbung und bewst dich, weil du dich auch mit dem Werten von diesem Unternehmen identifizieren kannst und bewst dich. Du arbeitest für eine Vision, ja, nicht für ein Unternehmen in diesem S Mental, ja? Du arbeitest für eine Vision, weil du ein Teil von diesem Konzept sein möchtest, weil du dich auch mit den Werten, also mit diesen Elementen identifizieren kannst, mit dem Führungskräft oder Kultur identifizieren kannst. Also nicht unbedingt immer ja, ich muss mich selbständig machen, weil alle tun. Nein, nicht jeder ist gemacht, um sich selbständig zu machen. Das ist auch wichtig. Ja, also dich da nicht reindrücken und dir den Druck aufsetzen, ich muss mich selbständig machen. No, du musst nichts. Ja, also das ist auch wichtig diese Unterscheidung. Das heißt, eine Vision zu definieren. Dann drittens ist wichtig, wenn du das definiert hast, du musst natürlich deine Ziele definieren. Das heißt, wie gelangst du an dieses Ziel? Wie erreichst du diese Vision? Wie verwirklichst du diese Vision? Ja, das heißt, du definierst das Ganze und sagst, okay, ich gebe mir jetzt drei bis 4 f Jahre Zeit. In 5 Jahren werde ich dort sein. So werde ich es tun. Das werde ich machen, das werde ich täglich machen. Das heißt, Monatsziele zu definieren, Wochenziele zu definieren, Tagesziele zu definieren.
11:24 Dann viertens, ist wichtig, bevor du ins Bett gehst, ist wichtig deine Handlungen zu reflektieren. Das heißt, du fragst dich, was ist heute gut gelaufen? Wieso ist es gut gelaufen? Was ist schief gelaufen? Wieso ist es schief gelaufen? Was müsste ich tun, was müsste ich ändern? Wie müsste ich ändern, wie müsste ich das kontrollieren? Und all diese Fragen musst dir natürlich fragen und durcharbeiten und dann schlafen. Ja, morgen früh bevor du dann rausgehst, dann eben diese 20 bis 40 Minuten Zeit nehmen und dann auch innerlich das Ganze mal abspülen. Das heißt, verinnerlichen, deine Vision, ja, diese Etappenziel, deine ID Identität, all diese Fragen, all diese Elemente müssen in dir richtig äh verankert sein, ja? Das heißt stabil sein. Du musst dich zentrieren, dann rausgehen, dann bist du stabil. Ja, wenn du das nicht tust, also wenn du deine Handlungen nicht reflektierst, wenn du morgen früh einfach aufstehst und rausgehst, ist das Versagen schon vorprogrammiert. Ja, das heißt, du gehst da ohne Klarheit, ohne Orientierung einfach in die weite Welt und du funktionierst einfach. Du lebst nicht, du funktionierst, du existierst, du lebst nicht, du existierst. Wenn du das meiden möchtest, wenn du sein, wenn du deine mentale Gesundheit stärken möchtest, ja, wenn du nicht mental krank werden willst, dann ist eben wichtig, dass du da das Ganze durcitest. Und wenn das gemacht hast, ja, wenn du das über eine bestimmte Zeit hinweg gemacht hast, dann wirst du innerlich Kraft verspüren.
12:45 Ich kann dir das garantieren. Ich kenne das ja auch wenn es mal dunkel um dich herum wird, auch wenn es mal schwierig wird, wirst du immer Kraft finden. Irgendetwas wird in dir passieren. Du wirst immer etwas sehen, was andere so nicht sehen. Und das ist eben, weil du deine Identität definiert hast, weil du eine Vision hast, weil weil du weil du deine Gaben, deine Fähigkeiten, deine Stärken, deine Schwächen alles kennst und genau weißt, was du wann wie tun musst, weil du eben diese Gewohnheiten auch entwickelt hast und gesunde Routinen hast. Wenn das nicht hast, dann ist eigentlich deine mentale Gesundheit in Gefahr. Und das ist das, was wir da draußen erleben. Sehr viele ähm Menschen sind leider Gottes mental bisschen durcheinander. Ja.
13:30 Und das führt dazu, dass wir halt in der Gesellschaft sehr viel Menschen haben, die einsam sind, die orientierungslos sind, die Hass empfinden, die andere beneiden, die die krampfartig versuchen andere fertig zu machen, die Lästen, die ja zornig sind, ja, statt Frieden in die Welt hinauszutragen, weil sie eben diesen Frieden in sich nicht verursacht haben oder nicht entwickelt haben. Das ist ein Prozess. Ja, das sind wir alle drinnen, auch ich. Ich bin auch ein Mensch. Ja, das und das ist wichtig, dass wir einfach diesen Prozess das als Prozess sehen, als Channel sehen und uns jeden Tag auch zentrieren, damit wir eben ja diesen den den inneren Frieden auch nach außen tragen können. Wenn du ein wenn du willst, dass die Welt da draußen besser wird, dein Umfeld besser wird, dann musst du besser werden. Ja, und das beginnt eben in uns und mit uns.
14:19 Und das ist wichtig für deine mentale Gesundheit. Diese innere Haltung ist wichtig. Dann kommen natürlich andere Dinge, Vorbilder, Struktur, Selbstführung, Disziplin. Das wird dann im Prozess natürlich auch entstehen. Du wirst dich dann auch mit diesen Themen beschäftigen müssen und ja, ich freue mich auf dein Feedback. Ich hoffe, dieses Video hat dir gefallen und wir sehen uns in einem weiteren Video. -
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